Heuschnupfen
Heuschnupfen ist eine häufige allergische Erkrankung, die auf einer
Überempfindlichkeit gegen die Eiweißkomponenten von bestimmten Pollen
beruht. Pollen gelangen während der Gräser- und Baumblüte in die Luft.
Sie bewirken an den Schleimhäuten der Atemwege, der Nase und den Augen
eine allergische Reaktion.
Die allergische Reaktion ist auf
Allergene zurückzuführen (s. Grafik: rot), die sich an bestimmte weiße
Blutkörperchen im Körper binden (blaue Punkte). Diese Bindung gibt
bestimmte Stoffe ab (Histamin), die die typischen Beschwerden einer
Allergie auslösen. Dazu gehören unter anderem tränende Augen, eine
laufende Nase, Asthma und rote Hautbereiche.
Nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabundes leiden in Deutschland rund 16 bis 20 Prozent der Bevölkerung unter Heuschnupfen.
Heuschnupfen entsteht
auf Grund einer angeborenen Neigung zur Überreaktion gegenüber
bestimmten Substanzen, die in der Umwelt auftreten. Diese allergische
Reaktionsbereitschaft kann vererbt werden.
Beim allerersten Kontakt
mit Pollen (Allergen) wird der Allergiker sensibilisiert. Er entwickelt
ein verändertes Reaktionsmuster gegenüber dem Allergen. In Zukunft
werden beim Kontakt mit diesen Pollen körpereigene Substanzen (zum
Beispiel Histamin) freigesetzt, die Symptome eines Heuschnupfens
und/oder einer Konjunktivitis hervorrufen.
