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Orthostatik nach Jorzik

1. Definition

Die Orthostatik nach Jorzik hat sich entwickelt aus der Chiropraktik, einer selbständigen Disziplin der wissenschaftlichen Heilkunde. Die ältesten Zeugnisse aus diesem Bereich stammen von den Ägyptern aus der Zeit der Pharaonen. Die Chiropraktik ist eine fundamentale manuelle Therapie ohne Medikamente, Injektionen oder Operationen. Die Orthostatik ist eine komplementärmedizinische biomechanische Behandlungsmethode mit speziellen Techniken zur Wiederherstellung der Beweglichkeit der Gelenke, besonders an der Wirbelsäule . Sie berücksichtigt das gestörte Gelenkspiel und auch die Verschiebung (Subluxation ). Rückenprobleme können grundsätzlich nur langfristig gelöst werden unter Beachtung der besonderen Bedeutung der Beckenstatik. Jahrzehntelange Rückentherapeutische Erfahrungen haben zu einer Entwicklung geführt, die die Körperstatik in wenigen Behandlungen sanft und schmerzfrei wiederherstellen und stabilisieren kann.

2. Ursachen

Rückenschmerzen stellen aus volkswirtschaftlicher und vielleicht auch aus menschlicher Sicht das größte Problem der heutigen Schmerztherapie dar. Man rechnet, dass in Deutschland jährlich 35 Milliarden Mark für das Problem Rückenschmerzen an Kosten anfallen. Nach epidemiologischen Schätzungen (= auf Umfragen basierenden Schätzungen) leidet ca. 85 % der Bevölkerung westlicher Industriestaaten mindestens einmal in ihrem Leben an diesen Beschwerden. Die Wir belsäule als statisches Achsenorgan ist in dieser Funktion großen Belastungen ausgesetzt, entsprechend häufig treten Verschleißerscheinungen auf, die über die physiologische Degeneration (= normale Abnutzung) hinausgehen und deshalb oft Beschwerden verursachen. Es ist jedoch stets zu bedenken, dass auch höhergradige Verschleißprozesse nicht unbedingt mit Rückenschmerzen einhergehen müssen, auch gibt es keine statistische Korrelation zwischen dem Ausmaß der abnutzungsbedingten Veränderungen und der geklagten Schmerzintensität.


Haltungsschäden sind das Ergebnis von willkürlichen und / oder unbewussten Fehlbelastungen, Fehlverhalten, ungenügender Bewegung und vielen unphysiologischen Bewegungsabläufen über einen Zeitraum, der von ein paar Tagen bis zu vielen Jahren reichen kann. Dazu gehören auch Sportverletzungen, bei denen der Bandapparat überdehnt wird oder die Motilität gestört ist. In den USA sind deshalb Chiropraktiker Teil des olympischen Teams, um die Biomechanik zu normalisieren. Sehr häufig sind auch Kinder und Jugendliche betroffen. Der natürliche Drang, sich körperlich zu betätigen, kombiniert mit unkontrollierten sportlichen Aktionen, begünstigt auch im Alter bis zu 20 Jahren Rückenprobleme und Kopfschmerzen. Selbst Schwangere leiden häufig unnötig unter Hexenschüssen, die orthostatisch behoben werden können.

3. Indikationen für eine orthostatische Therapie nach Jorzik

  • Rückenschmerzen
  • Hexenschuss, Lumbo- Ischialgie
  • Bandscheibenprobleme
  • Kopfschmerz, Migräne
  • Schwindel
  • Knieprobleme
  • Rückenschmerzen nach Entbindungen/ Geburt
  • Schulter- Arm- Syndrom
  • Atemprobleme


4. Wie sieht eine orthostatische Behandlung aus?

Nach gründlicher Anamnese (unter Einsicht in vorliegende Röntgenaufnahmen) und anschließender Untersuchung der Wirbelsäule, der Beckenstatik und der Gelenke wird der gesamte Körper vorbereitet für die Orthostatik. Jahre- und oft Jahrzehntelange Fehlstatik im Beckenbereich muss naturgemäß ausgeglichen werden vom Bänderapparat, der dementsprechend angepasst und verändert ist. Hier setzt die Therapie ein mit einer Energiemassage.


Anschließend beginnt die orthostatische Behandlung. Von den Füßen bis zum Becken und vom Kreuzbein bis zum Atlas wird der Bewegungsapparat statisch sanft manipuliert. Oft ist bereits nach der ersten Behandlung eine wohltuende Wirkung spürbar. Manchmal dagegen wird, wie dies bei anderen Kurbehandlungen auch der Fall ist, eine leichte Verstärkung der Symptome empfunden, denn die Gewebe müssen sich zuerst an die neue Situation anpassen. Diese Reaktion ist Bestandteil des Heilungsprozesses.
Je nach Darstellung des Falles wird die Orthostatik kombiniert mit weiteren Therapien wie Sondermassagen, Schröpftherapie, Neuraltherapie u.a.
Die Funktionswiederherstellung der Wirbelsäule ermöglicht jetzt der natürlichen Heilkraft des Menschen sich zu entfalten, aber bei länger andauernden Beschwerden muss der Patient auch Ausdauer zeigten: Grundsätzlich sind zunächst zwei Behandlungen pro Woche notwendig. Nach Eintreten einer Besserung genügt eine Behandlung pro Woche. In den meisten Fällen sind ca. 5-10 Behandlungen ausreichend.

Viele Menschen empfinden es als sehr wohltuend, sich in längeren Abständen von ca. zwei Monaten orthostatisch untersuchen und behandeln zu lassen, um so schon der Entstehung von chronischen Wirbelsäulenleiden vorzubeugen, oder bestehende chronische Beschwerden zu verbessern. Auch viele Sportler nutzen diese Therapie, um hierdurch ihre Leistungsfähigkeit optimal entfalten zu können.

Je nach den Erfordernissen werden den Patienten auch Naturheilmittel und Nahrungsergänzungsmittel empfohlen, die individuell zusammengestellt werden. Die Behandlung kann Therapien der klassischen Schulmedizin oder eine Psychotherapie unterstützen. Die abschließende Beratung hilft dem Patienten, durch bestimmte Verhaltensänderungen und die Durchführung von Übungen aktiv an der Verbesserung seiner Gesundheit mitzuwirken.

Bei fast allen Menschen liegt in irgendeiner Form eine Wirbelsäulenblockierung vor. Im Interesse der eigenen Gesundheit sollte man sich mindestens einmal pro Jahr einer orthostatischen Untersuchung und Therapie unterziehen.

5. Anwendungsverbote

Dazu gehören Tumoren, akutes Rheuma, schwere Entkalkungszustände der Knochen (Osteoporose), Wirbelbrüche, schwere Bandscheibenvorfälle.
Bei einer sachgemäßen Anwendung kommt es nicht zur Schädigung der Bänder und Gelenke, sondern zu deren Entlastung (Beseitigung der Subluxation) und zu deren Regeneration. Eine Aus- und Fortbildung auf dem Gebiet der Chiropraktik ist eine Notwendigkeit und diese gibt es unter den Heilpraktikern und Ärzten in großer Zahl.
Letzte Änderung: 2005/11/13 - 15:33 - © Naturheilpraxis Jorzik
Migräne Definition

Die Migräne

(von griech. ημικρανίον, hemikranion,hemikrania - halber Schädel) ist eine neurologische Erkrankung, die durch einen anfallsartigen, pulsierenden und meist halbseitigen Kopfschmerz gekennzeichnet ist, der oft von zusätzlichen Symptomen, wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie) begleitet wird. Bei manchen Patienten geht einem Migräneanfall eine Aura mit meist optischen oder sensorischen Wahrnehmungsstörungen voraus.(Zitat: Wikipedia.de)

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