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Schröpftherapie

1. Geschichte

Die Schröpftherapie ist ein Verfahren, das seit der Antike bekannt ist. Es hat das Ziel, durch lokale Hautreizung eine reflektorische Fernwirkung im Körper zu erzeugen und damit eine Heilung einzuleiten.

Zuerst haben die Menschen mit Steinmessern Verhärtungen an der Körperoberfläche (z.B. Furunkel oder Entzündungen) eingeritzt und mit dem Mund und dann später mit Kuhhörnern ausgesaugt. Schröpfen mit Schröpfköpfen wurde schon 3300 v.Chr. in Mesopotamien und durch griechische und ägyptische Ärzte im klassischen Altertum betrieben und war in ähnlicher Form aber auch bei den alten Chinesen bekannt. Die theoretische Grundlage in der Antike war die Humoralpathologie, die Erkrankungen auf eine Entmischung der Säfte im Körperinneren zurückführte. Diese Säfte sollten mit Schröpfköpfen wieder ausgeglichen werden.

In der chinesischen Medizin ging man als theoretische Grundlage von einer Stagnation von Blut und Qi aus.

2.   Anwendungsbereiche

Das Schröpfen in der Naturheilpraxis Jorzik dient primär der Aufarbeitung von Muskulatur und Bändern als Entspannung und Vorbereitung für die Orthostatische Therapie. In der Therapieanwendung geschieht dies durch gezieltes Blutansaugen in die Haut mittels Schröpfgläser, in denen ein Unterdruck erzeugt wird. Die Schröpfgläser werden entweder auf der Stelle belassen, wo sie in der Regel zu einem minimalen subkutanen Hämatom führen, oder im Sinne einer Schröpfmassage auf der eingefetteten Haut hin und her bewegt.

Schröpfen kann auch hilfreich sein bei einer Vielzahl von Beschwerden wie Migräne, Rheuma, Bandscheibenproblemen, Hexenschuss, Knieproblemen, Karpaltunnelsyndrom, Bluthochdruck, Ischialgien, Mandelproblemen, Bronchitis, Asthma, Kopfschmerzen, Nierenschwäche, Wetterfühligkeit, Hypotonie, Müdigkeit, Verdauungsproblemen, Herz-Kreislauferkrankungen und Organproblemen.

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